Wer Traktor fährt ist rechts? - Schluss mit pauschaler Verunglimpfung!

Die Bernauer Christdemokraten unterstützen die laufenden Protestaktionen der Landwirte und vieler Unterstützer im Barnim und fordern die vollständige Rücknahme der Steuererhöhungspläne der Ampelregierung. Zugleich sprechen sie sich gegen die pauschale Verunglimpfung der Protestierenden zum Beispiel aus den Reihen der Barnimer Grünen als gewaltbereit, rechte Sektierer oder Umstürzler aus. Im Protestzug waren neben Land- und Forstwirten auch Unternehmer aus dem Handwerk, Gerüstbauer, Speditions- und Baufirmen sowie viele engagierte Bürgerinnen und Bürger vereint. An der Wegstrecke und in den sozialen Medien gab es viele Zeichen der Solidarisierung. Klar und deutlich in der Sprache, aber friedlich im Handeln.
 
Hierzu findet Daniel Sauer von der CDU Bernau klare Worte: „Die Landwirte haben recht. Die Steuererhöhungen der Ampel müssen vollständig zurückgenommen werden. Sie können Haushalt nicht, nennen es Klimaschutz und leben grüne Wunschvorstellungen von Landwirtschaft mit bunt blühenden Feldrainen auf dem Rücken der Bauern aus. Ich kennen nicht wenige der im Barnim Protestierenden persönlich. Das sind fleißige Unternehmer, aber weder gewaltbereit noch Extremisten. Dies zu unterstellen, wie es vor allem Grüne im Barnim und im gesamten Land tun, ist schäbig. Wer Trecker fährt und die Ampel nicht mag, ist doch nicht rechts oder gewaltbereit, sondern einfach klar im Kopf.“
Ihm pflichtet Heiko Jesse vom Ortsbeirat Börnicke bei: „Die landwirtschaftlichen Betriebe prägen den dörflichen Charakter von Börnicke und anderen Ortsteilen. Dies zu erhalten und Heimat zu bewahren, ist Generationenaufgabe und wird durch zusätzliche Bürokratie aus Berlin und die neuen Steuererhöhungspläne der Ampel immer mehr unmöglich gemacht. Als gelernter Landwirt weiss ich um die immer neuen Belastungen und überlege ernsthaft meine Landwirtschaft im Haupterwerb zum Jahresende aufzugeben. Wir brauchen Solidarität mit unseren Bauern, denn nur von neuen Windkraftanlagen und Photovoltaikfeldern wird niemand satt."   
 
Auch im Barnim waren und sind viele hundert Landwirte und Unterstützer unterwegs, um gegen die Steuererhöhungspläne der Ampel zu protestieren. Ein eindrucksvoller Zug mit am Ende mehr als 11 Kilometern Länge hat in Bernau, Wandlitz, Eberswalde und Werneuchen gezeigt, dass auch in unserer Region eine hohe Unzufriedenheit mit der aktuellen Politik der Ampel-Regierung herrscht. Steigende Energiekosten, Steuererhöhungen in der Gastronomie, zusätzliche Mautbelastungen und neue CO2-Bepreisungen belasten nicht nur Landwirte, sondern Restaurants, Handwerker, Mittelstand und am Ende alle Bürgerinnen und Bürger.